AdH040: Phantome

AdH040: Phantome

Schlotternd vor Aprilkälte erzähle ich euch von meinem Nothelferkurs, einem Trickbetrug und den neusten Schnitt-Schnippeleien. Ich rezitiere ein Gedicht, empfehle einen Podcast, ein Buch und eine deutsche Band. Im Waldwissen, endlich, Douglastannen!

Kurzeinspieler: “Meine Seele brennt” von Subway to Sally (alle Rechte vorbehalten)

Intromusik: “Bobo” von Skogursson (CC -by -nc -nd)

Show Notes


2 thoughts on “AdH040: Phantome

  1. Was den Trickbetrug angeht… Es gibt Leute, die so überzeugend reden können, dass sie einem erst ein Vesper in die Tasche schwätzen und es dir danach wieder herausreden. Ich sehe mich als nicht leichtgläubigen Menschen an, aber mir ist im Alter von 19 oder 20 Jahren auch etwas derartiges passiert, wenn auch in geringem Maße. Da sprach mich ein Typ auf der Straße an und fragte mich, ob ich ihn nicht mehr kennen würde, er sei der Wirt der Sportgaststätte in $dorfnebenmeinerstadt, wo ich als Jugendlicher im Fußballverein gespielt häbe. Man kann mir nun alles unterstellen, aber nicht, dass ich in meiner Kindheit oder Jugend einen anderen Sport als Schwimmen betrieben hätte. Als Kind hatte ich vor Bällen aller Art Angst und später war ich einfach faul. Ich war nie im Fußballverein, bin nicht im Fußballverein und derzeit sehe ich es als höchst unwahrscheinlich an, jemals im Fußballverein zu sein. Dennoch war der Kerl so überzeugend und gab sich so überzeugt, dass ich am Ende sicher war, ihn doch irgendwo zu kennen. Das Gespräch ging dann weiter in die Richtung, dass er inzwischen die Gaststätte XY in Kehl betriebe, wegen technischer Schwierigkeiten kein Geld von seinem Konto abheben könne, aber dringend den Fleischlieferanten bezahlen müsse, sonst verdürbe die Ware usw… Lange Geschichte abgekürzt: ich gab ihm 50 DM, natürlich gegen das Versprechen, sie bald zurück zu bekommen. Die genannte Gaststätte, die er angeblich betrieb, und bei der ich einige Tage später vorbei ging, existierte zwar grundsätzlich, war zu diesem Zeitpunkt aber bereits seit mehreren Jahren pächterlos. Ich könnte mich heute noch mit Anlauf in den Allerwertesten treten, wenn ich nur hinreichend gelenkig wäre.

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